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Die Mahnung ist ein Werkzeug der Kundenverrechnung. Es handelt sich hierbei um eine Zahlungserinnerung, die bei Nichtzahlung nach Ende des Zahlungsziels, in schriftlicher Form übermittelt wird. Das sogenannte Mahnwesen definiert dieses Vorgehen, sodass nach einer gewissen Zeit eine 1. Mahnung, eine 2. Mahnung, eine 3. Mahnung und am Ende das Inkassobüro eingesetzt wird.

Ob und wie ein Unternehmen offene Beträge einmahnt, ist nicht gesetzlich vorgeschrieben und kann frei gewählt werden. Generell ist es möglich bei einer Rechnung deren Zahlungsziel um 30 Tage überschritten wurde, das gerichtliche Mahnverfahren (Mahnbescheid etc.) ohne weitere Information an den Schuldner einzuleiten.

Ein Makler ist für die Vermittlung und Abwicklung von Immobilienan- und -verkäufen zuständig. Makler sind unabhängige Dienstleister, die meist verschiedenste Immobilien und Grundstücke vermitteln. Sie organisieren Besichtigungstermine mit Interessenten und beraten den Verkäufer hinsichtlich der Preisgestaltung.

Kommt ein Vertrag zustande, erhält der Makler eine vorher festgelegte Courtage. Die Courtage wird immer in Prozent des Kaufpreises ausgedrückt.

Die Maklerprovision ist das Entgelt, welches für Maklertätigkeiten an den Kunden verrechnet wird. Wie hoch die Maklerprovision ist, muss vor dem Beginn der Dienstleistung zwischen den Parteien vereinbart werden.

Speziell beim Immobilienmakler wird hier meist mit Pauschalen oder prozentuellen Provisionssätzen gearbeitet. Die Fälligkeit der Maklerprovision tritt ein, wenn dem Kunden eine Immobilie, eine Finanzdienstleistung oder ähnliches erfolgreich vermittelt wurde.

Unter Management-Vorschriften bezeichnet man im Großen und Ganzen die Pflichten aller Mitglieder eines Unternehmensmanagements. Diese betreffen ihre leitende Tätigkeiten und Funktionen und legen Standards und Richtlinien fest. Handelt es sich um ein Kreditinstitut, sind die  Management-Vorschriften im Kreditwesengesetz (KWG) geregelt. Bei anderen Unternehmen tritt meist das Handelsgesetzbuch (HGB) ein.

Die Mark war von 1871 bis 2002 die offizielle Währungseinheit in der Bundesrepublik Deutschland. Im Jahre 2002 wurde die Mark, mit der Gründung der Währungsunion, durch den Euro abgelöst. Im Laufe der Zeit hat die Mark immer wieder ihren Namen geändert. Der ursprüngliche Name „Mark“ wurde durch die Rentenmark, die Reichsmark und letztendlich durch die Deutsche Mark abgelöst.

Die MasterCard ist eines von zwei großen weltweit tätigen Kreditkartenunternehmen und trägt eigentlich die Bezeichnung MasterCard International. Von MasterCard International werden Lizenzen an Banken in der ganzen Welt vergeben, welche zur Abrechnung für Vertragsunternehmen (Acquiring-Lizenzen) und zur Ausgabe von Kreditkarten (Issuing-Lizenzen) berechtigen. Im umgangssprachlichen Gebrauch steht MasterCard für die MasterCard-Kreditkarte. Die frühere Beizeichnung Eurocard für Europa ist heute nicht mehr gebräuchlich.

Die bargeldlose Bezahlung ist überall dort möglich, wo die MasterCard als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Der Einsatz der Kreditkarte stellt im Speziellen in Internetshops eine alternative Möglichkeit zur Nachnahme oder der Überweisung dar, da der Eintritt der Gutschrift umgehend erfolgt. Darüber wird der Verkäufer informiert. Somit können Lieferverzögerungen infolge mangelnden Zahlungseinganges verhindert werden.

MDAX – der Aktienindex für klassische Branchen aus Deutschland

Die Bezeichnung MDAX leitet sich ab von Mid-Cap-DAX. Daraus ergibt sich bereits, dass es sich um einen Aktienindex handelt, der bevorzugt mittelgroße Unternehmen aus Deutschland oder Unternehmen, die überwiegend in Deutschland tätig sind, bewertet.

Eingeführt wurde der MDAX an der Deutschen Börse am 19.1.1996. Er wird als klassischer Aktienindex bezeichnet und umfasst 50 Werte, die überwiegend aus klassischen Branchen stammen. Dabei müssen die Unternehmen, die Aufnahme im MDAX finden, zu den 60 größten Werten hinter dem DAX gehören. Bewertet werden hier jeweils die Marktkapitalisierung, das Streukapital und der Börsenumsatz.

Diese Regelung, die auch als 60/60-Regel bekannt ist, wird auch bei Ausschlüssen vom MDAX angewendet, und zwar immer dann, wenn eines der Kriterien über einen längeren Zeitraum oder in beträchtlicher Höhe verfehlt wird. Berechnet wird der MDAX als Performance- oder Kursindex.

Jeweils in den Monaten März und September wird die Zusammensetzung des MDAX geprüft. Bei besonderen Vorkommnissen wie etwa Fusionen oder größeren Neuemissionen wird der MDAX aber auch außerhalb dieser Zeiträume aktualisiert.

Der MDAX wird anhand der Kurse des elektronischen Handelssystems XETRA ermittelt. Die Berechnung erfolgt immer zu Beginn des Börsentages um 9.00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit und endet mit den XETRA-Schlusskursen um 17.30 Uhr. Nach der Schlussauktion des XETRA um 17.30 Uhr wird ein Late-Index erstellt. Dieser gilt als Indikator dafür, wie sich die Werte des MDAX anhand des XETRA-Abschlusses entwickeln. Dieser Late-Index wird immer zwischen 17.45 und 20.00 Uhr berechnet und basiert auf den Kursen an der Frankfurter Wertpapierbörse. Seinen bisherigen Höchststand erreichte der MDAX am 13.7.2007 mit 11.493,68 Punkten.

Die Mehrwertsteuer, auch unter dem Begriff Umsatzsteuer bekannt, ist die wichtigste Steuer in der heutigen Zeit. Sie zählt zu den indirekten Verbrauchssteuern und wird den Verkehrssteuern zugeordnet. In Deutschland beträgt die Mehrwertsteuer größtenteils 19 Prozent. Vereinzelt wird ein geringerer Steuersatz von 7 Prozent eingehoben, so zum Beispiel bei Büchern oder Waren und Dienstleistungen in der Hotellerie.

Der Begriff Mietbürgschaft kommt aus dem Bereich der Immobilienvermietung und wird häufig als Alternative zur Kautionszahlung verlangt. Bei einer Mietbürgschaft steht der Bürge für die mietvertraglichen Verpflichtungen des Mieters ein.

Werden zum Beispiel die monatlichen Mietzahlungen nicht oder nicht rechtzeitig geleistet, kann der Vermieter seine Ansprüche beim Bürgen geltend machen.

Bei einem Mietkauf hat der Mieter die Möglichkeit, die gemietete Wohnung nach einer vorher festgelegten Frist zu kaufen. Die Miete inkludiert meist auch schon einen Bruchteil des Kaufpreises, wodurch sich der Gesamtkaufpreis, der bei einer Kaufoption zu zahlen ist, vermindert.

Bei einer Mietkaufwohnung hat der Vermieter den Vorteil, dass die Wohnung schon während des Vermietens teilweise finanziert wird.

Mikrokredite sind Kleinkredite, von 1 bis maximal 1000 EUR, die meist nur in Entwicklungsländern vergeben werden um Kleinunternehmern einen Existenzaufbau zu ermöglichen.

Die Idee der Mikrokredite ist nicht neu. Die Entstehung ist schon über 150 Jahre alt und  ihren Ursprung in Genossenschaften nach dem Modell  Hilfe zur Selbsthilfe zu finden.

Seit 1997 angagiert sich die Weltbank mit der eigens gegründeten “Beratungsgruppe für die Unterstützung der Armen” (CGAP).

Die Vergabe von Mikrokrediten ist überwiegend auf Frauen beschränkt. Studien haben gezeigt, dass Frauen sich aufgrund Ihrer Verlässlichkeit für dieses Konzept dafür besser eignen.

Um eine Absicherung der Mikrokredite zu gewährleisten gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen werden weitere Kredite in Aussicht gestellt, Gruppen gebildet, in denen immer nur einer einen Mikrokredit erhält. Die übrigen bürgen für die geliehene Summe oder in Ausnahmefällen,  wird bei einer überdurchschnittlich interessanten Geschäftsidee auch auf eine Bürgschaft verzichtet und der Mikrokredit blanko vergeben.

Die Rückzahlung der Mikrokredite erfolgt angepasst. Das heißt, das wöchentliche oder monatliche Raten flexibel nach Liquidität des Schuldners vereinbart werden. Der Zinssatz für das entliehene Kapital kann bis zu 20% p.a. erreichen. Bei den meisten Mikrokreditangeboten sind die Zinsen jedoch keine Zinseszinsen, sondern eine Restwertabschreibung.

Wer helfen möchte, kann sich auch selbst an der Vergabe von Mikrokrediten über die Plattform Kiva beteiligen.

Mischformen (Effekten), verbriefen nicht nur das unter Gläubigereffekten beschriebene Forderungsrecht, sondern gleichzeitig auch ein Miteigentumsrecht, indem beide Wertpapierarten zusammengefügt bzw. kombiniert werden. Als Beispiele gelten Genussscheine und Optionsanleihen.

Unter einem Mitdarlehensnehmer versteht man, einen zweiten Hauptschuldner im Rahmen eines Darlehensvertrags. Meist handelt es sich beim Mitdarlehensnehmer um den Ehepartner, der die Mithaftung mit seiner Unterschrift bestätigt.

Der Darlehensgeber hat dadurch den Vorteil, nicht nur den Darlehensnehmer sondern auch den Mitdarlehensnehmer haftbar zu machen und somit das Risiko eines Zahlungsausfalls zu verringern.