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Die Abkürzung KAG steht für den Begriff „Kapitalanlagegesellschaft“. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Form der Kreditinstitute.

Die Kapitalanlagegesellschaften werden unter anderem auch als Fonds- und Investmentgesellschaft bezeichnet. Sie unterliegen dem Investmentgesetz und gehören im deutschen Bankensystem zu den Spezialkreditinstituten. Die Hauptaufgabe einer KAG ist die Verwaltung von inländischen Investment- und Sondervermögen.

Das Kaigeld kommt aus der Schifffahrt. Es handelt sich hierbei um eine Abgabe, die man bei Anlegen an einen Hafen leisten muss. Das Kaigeld hat seinen Namen von der Kaimauer, die Mauer, an der das Schiff befestigt wird.

Früher war das Kaigeld fast ausschließlich in der Frachtschifffahrt üblich – heute müssen auch Passagierschiffe Kaigeld an die Reedereien bezahlen.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei der Kaisermünze um ein Geldstück, welches auf der Rückseite das Abbild eines Kaisers zeigt. Kaisermünzen sind seit der Herrschaft des römischen Kaisers Julius Caesar üblich.

Eigene Münzen prägen zu lassen gehörte damals zum Recht eines jeden Kaisers und auch heute noch gibt es zahlreiche Länder, deren Währung die Abbilder der Staatsoberhäupter aufweist.

Der Begriff Kapital wird in der heutigen Verwendung hauptsächlich für Geldwerte eingesetzt. Die eigentliche Definition lautet jedoch auf alle Kapitalwerte, die ein Unternehmen vorweisen kann. Die Kapitalwerte können aus Fremdkapital und Eigenkapital bestehen.

Desweiteren muss Kapital nicht unbedingt in Form von Geld vorhanden sein, sondern kann auch aus Sachgütern, dem so genannten Sachkapital, bestehen.

Als Kassensturz versteht man die Bestandsaufnahme des aktuellen Kassenwerts. Hierbei werden alle zuvor abgewickelten Geschäftsfälle mit einbezogen. Der Kassensturz kommt vor allem in Branchen mit großem und häufigem Bargeldtransfer vor, beispielsweise in Supermärkten oder Restaurants.

Der Begriff Kassensturz wird im allgemeinen Gebrauch aber häufig auch dafür verwendet, wenn man sich einen Überblick über die aktuelle Finanzlage verschaffen möchte.

Das so genannte Katzengeld ist eine Bezeichnung aus vergangenen Zeiten und heute nicht mehr aktuell. Früher wurde das Katzengeld, auch als Katzenpfennig oder Katzengulden bekannt, von sämtlichen Katzenbesitzern erhoben. Es handelte sich also um eine Art der Katzensteuer, die dafür ergehoben wurde, dass man innerhalb des Stadtgebiets Katzen halten durfte.

Der Begriff Kleinanleger kommt von der Finanzmarktaufsicht, die zwischen den gewerblichen Anlegern und den Kleinanlegern unterscheidet. Die Kleinanleger sind meist natürliche Personen, Geld anlegen, um daraus einen Gewinn zu erzielen.

Das Gegenteil der Kleinanleger, die gewerblich tätigen Anleger, legen große Beträge an und sind meist keine natürlichen Personen sondern Unternehmen wie Finanzdienstleister oder Investmentfondgesellschaften.

Für kleinere Beträge von 500 EUR - 3500 EUR wird ein Kleinkredit aufgenommen. Unabhängig davon, was gekauft wird, sorgt ein Kleinkredit für mehr finanziellen Spielraum. Die Summe wird von Kreditgeber meist rasch zur Verfügung gestellt. Die Abzahlung des Kleinkredits erfolgt in vereinbarten Raten pro Monat. Um einen Kleinkredit zu erhalten, ist es wichtig, eine bestimmte Zahlungsfähigkeit vorzuweisen. Diese Bonität überprüft die Schufa.

Es gibt jedoch auch Kleinkredite, bei denen aufgrund des niedrigen Betrags auf diese Prüfung verzichtet wird. Über Direktbanken im Internet kann schnell und unbürokratisch ein Antrag auf einen Kleinkredit gestellt werden. Ein Vergleich der einzelnen Anbieter betreffs der Konditionen, wie effektiver Zinssatz sowie Bearbeitungsgebühren kann sich lohnen und sollte auf jeden Fall durchgeführt werden.

Vom Aufschwung bis zur Depression – die Einflüsse der Konjunktur

Während die Bezeichnung Konjunktur allgemein für die gesamtwirtschaftliche Lage eines Landes steht, wird in der Volkswirtschaft von Konjunktur gesprochen, wenn Schwankungen in Nachfrage und Produktion zu Veränderungen des Auslastungsgrades bei den Produktionskapazitäten führen.

Die Konjunktur ist im Gegensatz zu saisonalen oder strukturellen Schwankungen immer mittelfristig in einem Bereich von etwa vier Jahren zu bewerten. Die Konjunkturforschung wurde unter dem Begriff Harvard-Indikator in den USA von Arthur F. Burns und Wesley Clair Mitchell gegründet. Allerdings geriet ihre Theorie stark in Verruf, weil sie keinerlei vorbereitende Hinweise auf die Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929 aufzeigte.

Für die Anfänge der Konjunkturforschung in Deutschland zeichnen Arthur Spiethoff und Ernst Wagemann verantwortlich. Eigentlich begann aber die Erforschung der Konjunktur und ihrer Auswirkungen begann mit der Gründung des Instituts für Konjunkturforschung in Berlin, das heute die Bezeichnung Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) trägt. Inzwischen haben sich in Deutschland zahlreiche Wirtschaftsforschungsinstitute etabliert. Sie veröffentlichen unabhängig vom DIW ebenfalls Prognosen zur Konjunkturentwicklung in Deutschland. Es gibt bei dieser Entwicklung unterschiedliche Zyklen, die in die Beurteilung einfließen. Die einzelnen Unternehmen wenden dabei durchaus unterschiedliche Methoden an, um ein regelmäßiges Muster im Ablauf des Konjunkturzyklus zu erkennen. Man unterscheidet dabei unterschiedliche Phasen, die natürlich auch eine extrem hohe Auswirkung auf die Wirtschaft und die Preis- und Arbeitsplatzentwicklung des Landes haben.

Eine Aufschwungphase bezeichnet dabei ansteigende Produktivität, die Hochkonjunktur ist ein Boom mit vollständiger Auslastung aller Kapazitäten und Ressourcen. Die Abschwungphase verzeichnet Rückgänge in der Produktivität und kann, wenn sie nicht rechtzeitig beachtet wird, zu einer Depression, also einem wirtschaftlichen Tiefstand führen.

Die Kreditfinanzierung ist die häufigste Form der Fremdfinanzierung. Diese kann ausschließlich über eine Vereinbarung zwischen dem Kreditgeber und dem Kreditnehmer realisiert werden. Die Vereinbarung kann schriftlich, mündlich, aber auch stillschweigend erfolgen.

Die üblichsten Kreditfinanzierungen werden über die jeweilige Hausbank abgewickelt indem ein bestimmter Betrag im Voraus zur Verfügung gestellt wird und der Kreditnehmer diesen zu einem späteren Zeitpunkt auf einmal oder in Raten zurückbezahlt. Für die Dauer der Kreditlaufzeit fallen für den Kreditnehmer Zinsen und Kreditnebenkosten an.

Im Bankwesen unterscheidet man exakt zwischen der Geldleihe und der Kreditleihe. Während bei der Geldleihe, also der üblichen Darlehensform, ein Darlehensgeber seinem Darlehensnehmer eine vereinbarte Summe an Bargeld zur Verfügung stellt, wird bei der Kreditleihe die Kreditwürdigkeit übertragen. Ist sich ein Lieferant zum Beispiel nicht sicher, dass der Kunde, den er beliefert, über die notwendige Solvenz verfügt, kann er sich mithilfe der Kreditleihe absichern, wenn er der Bank des Kunden Vertrauen entgegenbringt. Im Grunde befähigt die Kreditleihe also einen Darlehensnehmer dazu, Leistungen oder Geldkredite zu erhalten, für den seine Bank oder auch Dritte wie zum Beispiel Lieferanten oder Kreditgarantiegemeinschaften die Kreditwürdigkeit garantieren.

Kommt der Darlehensnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nach, kann der Darlehensgeber auf die Zusicherung zurückgreifen und Zahlungen von den Stellen einfordern, die die Kreditleihe zur Verfügung gestellt haben. Im weitesten Sinne kann man eine Kreditleihe also als Bürgschaft bezeichnen. Wechselgeschäfte sind die übliche Form der Kreditleihe, indem sie indossiert mit einem Akzeptantenwechsel weitergegeben werden.

Weitere Formen der Kreditleihe sind der so genannte Avalkredit und der Kreditauftragskredit. Während der Akzeptkredit immer an die Ausstellung von Wechseln gekoppelt ist, handelt sich beim Avalkredit um einen reinen Bürgschaftskredit. Die Bank stellt dem Darlehensnehmer keine Mittel zur Verfügung, verpflichtet sich aber, für die Zahlungsverpflichtung des Darlehensnehmers einzustehen, wenn er selbst dieser Verpflichtung nicht nachkommt. Bei der Kreditleihe handelt es sich aber immer um eine so genannte Eventualbürgschaft. Zunächst ist der Darlehensnehmer selbst verpflichtet, seine Zahlungen vertragsgemäß pünktlich zu leisten. Die Kreditleihe kommt im Ernstfall also nur dann zur Anwendung, wenn diese Verpflichtung nicht erfüllt wird.

Als Kreditnebenkosten werden alle Kosten bezeichnet, die außer den laufenden Zinsen im Rahmen eines Kredits anfallen. In den Bereich der Kreditnebenkosten findet man hauptsächlich die Bearbeitungsgebühren, Prämien für abgeschlossene Versicherungen und das Abgelt. Die Kreditnebenkosten sind beim Abschluss eines Kreditvertrags in jedem Fall anzuführen und sollten bei Vergleichen besonderes beachtet werden.

In Zeitungen findet man immer wieder mehr oder weniger seriöse Kredit-Angebote. Hier wird einem das Blaue vom Himmel versprochen, man bekommt für seinen Kredit so viel Geld wie man möchte, man muss ganz wenig Zinsen zahlen und auch die Raten sind extrem niedrig. Wenn man solche Angebote liest, könnte man manchmal meinen, man würde zum Beispiel einen Gesamtbetrag von 500.000 Euro bekommen, den man 80 Jahre lang mit einem monatlichen Betrag von 500 Euro zurückzahlen kann. Der Zinssatz liegt hierbei vielleicht bei 0,001 Prozent. Wenn es solche Angebote gäbe, dann würden vermutlich sehr viele Kredit-Institute bankrottgehen. Das ist für kein Kreditinstitut rentabel, aber natürlich ist das auch übertrieben dargestellt.

Wenn Sie früher Kreditkonditionen erfragen wollten, mussten Sie mehrere Banken kontaktieren oder persönlich vorstellig werden.

All das hat sich mit dem Einzug der Banken ins Internet gelegt. Tippt man in einer Suchmaschine seiner Wahl den Begriff „Kredite vergleichen“ oder „Kreditvergleich“ ein, erhält man bis zu 700.000 Treffer. Webseiten, die seinen Usern Zeit und Geld sparen und innerhalb von 5 Minuten einen maßgeschneiderten Sofortkredit zuweisen können. Eine Immobilienkreditanfrage bei bis zu 100 Kreditinstituten oder eine Kreditanfrage bei bis zu 30 Banken gleichzeitig stellen, ist ebenso möglich wie Kredite von Mensch zu Mensch. Viele Geldinstitute haben diesen Trend erkannt und werben Ihrerseits mit Niedrigzinsen um neue Kunden. Bei guter Bonität erhält man schon Kredite mit Zinsen ab 3,59%.

Spezialisierte Kreditinstitute bieten ähnlich wie in den Vereinigten Staaten, Hypotheken-Finanzierungen mit bis zu 110 % ohne die Einbringung von Eigenkapital an. Anschaffungskredite für KFZ oder Motorrad von Banken namhafter Automobilhersteller sind ebenso beliebt wie Kreditinstitute welche sich auf die schufafreie Vergabe von Sofortkredite konzentrieren. In der Regel werden hier von besonders versierten Kreditvermittlern, Kreditinstitute aus dem Ausland vorgeschlagen, da die Kriterien anders gelagert sind als die strengen Richtlinien bei den inländischen Banken.

Kundengeschäfte (Effekten), schließen alle Anweisungen, Beauftragungen und Anordnungen ein, die im Namen und auf Rechnung eines speziellen Kunden getätigt werden. Vordergründig werden bei dieser Art von Geschäft Effekten gekauft und veräußert bzw. damit einhergehend reserviert, sichergestellt, verwahrt und

Der Kursmakler ist heute meist unter dem Namen Skontroführer bekannt und seine Arbeitsregelung findet sich im Börsengesetz (BörsG). Dabei handelt es sich um Personen oder Unternehmen, welche am Börsenhandel zugelassen sind und mit der Börsenpreisfeststellung der Wertpapierbörse des jeweiligen Sektors durch die Börsengeschäftsführung vertraut sind.

Die Regelungen vom Maklervertrag (ebenfalls Mäklervertrag genannt) sind im Bürgerlichen Gesetzbuch zu finden. Der Maklerlohn wird demnach fällig, wenn der Vertrag durch den Nachweis oder die Vermittlung entsteht, außer, der Vertrag ergibt sich erst nach dem Erfüllen einer ausgehandelten Bedingung. Üblicherweise ist die Summe des Lohnes vertraglich zu regeln.