Als außergewöhnlich unsicher, betrachtet Notenbankchef Ben Bernanke die US-Wirtschaft. Für viele Experten ist diese Aussage ein Alarmsignal.
Die Aussagen Bernankes werden als deutlicher Stimmungswechsel gedeutet. Noch vor einiger Zeit überwog der Optimismus bei der US-Zentralbank. Aussagen, es wäre das Schlimmste überstanden, oder einem Wirtschaftswachstum von mindestens 3,7%, verbunden mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit in 2011 waren die Regel. Mittlerweile sieht die Prognose etwas düsterer aus. Das Wirtschaftswachstum wird auf 3,0 -3,5% prognostiziert und eine weitere Korrektur nach unten wird erwartet. Die Realität der Wirtschaftsweisen liegt da schon eher bei 2,5%
Die tatsächliche Arbeitslosenquote liegt bei 15%, entgegen den veröffentlichten Zahlen von 9%. Seit der Wirtschaftskriese haben mehr als 8,5 Millionen Amerikaner Ihren Arbeitsplatz verloren und eine Besserung ist noch lange nicht in Sicht. Auch die exorbitante Staatsverschuldung, die im Jahre 2020 90% der Wirtschaftsleistung betragen wird, lässt keine Spielräume für zusätzliche Investitionen zu.
Sollten die Investoren das Vertrauen in die USA verlieren und in einem Staatsbankrott enden, wären die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft kaum abzusehen.








