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Noch heute streiten sich die Experten wie der Name Börse entstanden ist. Ungeachtet der 3 bekannten Theorien ist der Ursprung jedoch 1409 im Ort Brügge in Belgien zu suchen.

Die Börse, wer kennt sie nicht, die Filme mit leicht überspitzen Sequenzen, in denen fleißige – zumeist – Männer auf ein Signal hin Papiere schwenken und wild durcheinander rufen? Der Laie schmunzelt leicht und wartet darauf, dass einer dieser Männer vor Aufregung zusammenbricht.

Aber was ist es, was sie so in Aufruhr versetzt? Der Handel an der Börse – dem Umschlagplatz für Güter aller Art, für Wertpapiere und Devisen. Die Männer sind Makler, die zumeist im Auftrag mit diesen Dingen Handel betreiben, wobei Angebot und Nachfrage ständig den Preis bestimmen und die Handelszeiten vorgegeben sind. Ziele dieser Form des Handels, der so genannten Präsenzbörse, sind beaufsichtigte Preisbildung und eine bessere Markttransparenz. Diese Art des Handels gehört jedoch der Vergangenheit an. Nahezu alle Transaktionen werden heute online abgewickelt.

Will man sich einen Überblick über die allgemeine Wirtschaftslage des eigenen Landes oder aber auch der Welt verschaffen, ist es immer hilfreich, sich mit den neuesten Börsenberichten zu beschäftigen. Dazu bieten heutzutage fast alle Medien geeignete Informationsplattformen an.

Die Abkürzung ADRs steht für die Bezeichnung American Depository Receipts. Mit Hilfe von ADRs können amerikanische Anleger mit ausländischen Aktien handeln und müssen dafür nicht an die ausländischen Börsen gehen. Es handelt sich dabei um handelbare Aktienscheine, die von großen US-amerikanischen Banken ausgestellt werden. Diese werden wie herkömmliche Aktien auch an amerikanischen Börsen gehandelt.

Der Vorteil von AD’s ist es, den Handel zu erleichtern und zu beschleunigen. Es gibt mehrere Fälle, bei denen sich ausländische Aktien nur auf diese Weise an US-Börsen handeln lassen. Um den Preis eines ADR zu ermitteln, muss man sich an dem Preis orientieren, der an der Börse gilt, wo die Aktie notiert ist. Der Preis kann aber auch darunter liegen.

Eine Phase von in der Tendenz fallenden Kursen, z. B. Aktienkursen, nennt man Abwärtstrend. Dieser kann eine bestimmte Aktie, den Index oder aber auch einen breiten Markt treffen. Man muss während eines solchen Abwärtstrends mit starken Schwankungen rechnen.

Von einem intakten Abwärtstrend spricht man, wenn sich immer wieder neue Tiefstkurse bilden. Kurzfristige Hochpunkte schließen dabei unterhalb des zuletzt erreichten Hochs.

Umfassen diese Abwärtstrends einen ganzen Markt und halten sie sehr lange an, so spricht man von einer Baisse. Abwärtstrends gibt es nicht nur an der Börse, sondern überall in der Wirtschaft. Ganze Branchen können von einem Abwärtstrend betroffen sein.