Als Sollzinsen, auch Nominalzinsen genannt, werden Zinsen bezeichnet, die ein Kreditnehmer für die Inanspruchnahme eines Darlehens zu zahlen hat. Es gibt mehrere Arten von Sollzinsen:
1) Der gebundene Sollzinssatz wird entweder temporär oder für die gesamte Kreditvertragslaufzeit als fester Sollzins vereinbart.
2) Der veränderliche Sollzins steht im Bezug zu einem bestimmten Referenzzins, der zu vorher vereinbarten Zeitpunkten neu definiert wird. Steigen die Beschaffungskosten der Finanzinstitute auf dem Kapitalmarkt erhöhen sich die Sollzinsen. Fallen die Beschaffungskosten hingegen, fallen auch die Sollzinsen.








